Beißender Rauch lag im frühen September 1666 über ganz London. Haushohe Flammen tauchten die Gebäude in gespenstisches Licht. Gluthitze machte das Atmen in den meisten Vierteln der Stadt unmöglich. Der Große Brand von London verschlang in fünf Tagen 80% der Häuser und machte mehr als 100.000 Menschen obdachlos. Und das nachdem die britische Metropole nur wenige Monate zuvor von der Großen Pest heimgesucht worden war, der hier alleine 70.000 Menschen zum Opfer fielen.

Ganz gleich ob Großbrände, Sturmfluten, Hungersnöte oder vom Menschen selbst gemachte Kriege – Katastrophen gehören zur “conditio humana“, dem Menschsein. Und zu den verheerendsten Verursachern dieser Desaster gehören die kleinsten Vertreter des Weltuntergangsgeschäfts: die Viren und Bakterien, die in der Geschichte bereits ganze Völker und Reiche auslöschten und trotz aller moderner Gegenmaßnahmen noch immer sehr bemüht zur Vernichtung schreiten. Gerade wieder erleben wir eine von der Weltgesundheitsorganisation als “gesundheitliche Notlage von internationaler Tragweite” eingestufte Epidemie des Wuhan-Virus (richtig eigentlich SARS-CoV-2). Eine Sterblichkeitsrate von mehreren Prozent verbreitet auch außerhalb der befallenen Regionen Unsicherheit und Angst – von der rasenden Verbreitung der COVID-19-Erkrankung einmal abgesehen.

Und auch unsere beiden Live-Escape-Räume, Burwash Correctional Center und der später folgende Georgia Convent, werden sich auf unterschiedliche Weise dem Thema annehmen. Ob es sich dabei um biologische Kampfstoffe, schreckliche Gen-Experimente, natürliche Seuchenausbrüche, unerklärliche Epidemien oder andere Verursacher handelt, müsst Ihr jedoch selbst herausfinden.